Personen

Die Chroniken spielen im sogenannten Klippenland, das aus sieben unterschiedlichen Landesteilen besteht. Diese unterliegen einem ständigen Wechsel. So zerfällt die Akademikerstadt Sanktaphrax und wird durch den gewaltigen Turm der Nacht ersetzt.

Die Steinernen Gärten im Westen des Landes, der wie ein Schiffsbug in ein Nichts aus Wolken zu ragen scheint, sind die Kinderstube der wichtigen Fliegenden Felsen. Die Fliegenden Felsen wachsen vom Erdinneren her nach oben und drücken aus dem Erdboden. Dies ist möglich, da die Felsen keine Anziehungskraft aufweisen, sondern Auftrieb haben. Sie ermöglichen es den Himmelspiraten und den Ligabrüdern, die mit ihren riesigen Schiffen den Himmel über dem Klippenland befahren, zu fliegen. Später, als die Steinkrankheit das Klippenland heimsucht, wird das Wachsen der Felsen unterbrochen und die Steinernen Gärten verwahrlosen vollends. Die Steinernen Gärten sind das kahlste Gebiet des Landes; hier wächst weder Gras noch Wald. Die Steinernen Gärten werden lediglich von den „Weißen Raben“ bewohnt, die das Gebiet jedoch nach dem Ausbruch der Steinkrankheit ebenfalls verlassen.

Unterstadt ist eine der zwei einzigen Städte des Landes und wird von den unterschiedlichsten Völkern bewohnt. Zu ihnen zählen nicht nur Ligabrüder (Kaufleute) oder verschiedene Trolle, sondern auch verschiedene Koboldarten, wie die Flachkopfkobolde, und viele andere wie die Schlächter. Die Stadt Unterstadt unterliegt so sehr dem zeitlichen und historischen Wandel im Land, dass sie gegen Ende der Chroniken sogar zerfällt und zu einer Geisterstadt mutiert. Das Völkergemisch in der Unterstadt ist sehr groß und oft skrupellos. Ein jeder, der dort wohnt, ist ein kleiner Verbrecher, denn die Bewohner stehlen, hintergehen, belügen und morden sich sogar gegenseitig. Die verschiedenen Gruppen, die in Unterstadt beheimatet sind, versuchen seit jeher die Herrschaft über die Stadt oder gar über das ganze Land an sich zu reißen. Je nach Band wechseln die Machthaber in Unterstadt: Mal stellen die Ligabrüder (Kaufleute) die mächtigste Gruppe, mal eine Koboldarmee.

Sanktaphrax ist eine einzige riesige Akademienstadt, die auf einem Fliegenden Felsen, der durch eine schwere Eisenkette mit Unterstadt verbunden ist, errichtet ist. In Sanktaphrax sind verschiedene Schulen und Akademien vertreten:

  • Schule des Lichts und der Dunkelheit
  • Ritterakademie
  • Windakademie
  • Regenkolleg
  • Institut für Eis und Schnee
  • Wolkenkolleg
  • Schule der Luft

Zu den kleineren Schulen zählen unter anderem die „Schule für Wirbelwind“, „Schule für Donner“, „Schule für Dunst“, „Schule für Hagel“ sowie 200 Akademien, die sich auf dem Viadukt, dem Zentrum Sanktaphrax', befinden. Die einzige Aufgabe der Akademiker von Sanktaphrax ist es die verschiedenen Wissenschaften des Klippenlandes zu studieren und wichtige Geschehnisse auf „Rindenrollen“ zu erfassen. Sanktaphrax besitzt als einziger Landesteil des Klippenlandes eine ersichtliche administrative Gliederung: Der Leiter sämtlicher Verwaltungsgeschäfte ist der Allerhöchste Akademiker, der durch zwei Stellvertreter, genannt Zweithöchste Akademiker (in der Regel der Professor des Lichts und der Professor der Dunkelheit), vertreten wird.

Damit der sagenhafte Muttersturm ungehindert zum nicht minder sagenhaften Quellgrund ziehen kann, wird in Band 3 die Ankerkette gekappt und Sanktaphrax entschwindet in den Wolken. Allerdings wird ein Ersatz für das alte Sanktaphrax in einem Felsen gefunden, der in den Steinernen Gärten zu gigantischer Größe heranwächst. Der Tyrann Vox Verlix verdrängt den rechtmäßigen Akademiker Kaulquapp Phentephraxis aus seinem Amt und lässt den Turm der Nacht auf Neu-Sanktaphrax erbauen. Als die besagte Steinkrankheit, die verhindert, dass der Felsen von Sanktaphrax weiterhin fliegt, das Land befällt, spalten sich die Akademiker auf in zwei Fraktionen: Die Wächter der Nacht und die Bibliothekare, die von ihren Widersachern in der sogenannten Nacht des Schleimschmeichlers aus Sanktaphrax vertrieben werden und nach Unterstadt fliehen müssen. Aufgrund Vox’, der sie an die Wächter der Nacht verrät, sind die Bibliothekare sogar gezwungen, in die Kanalisation der Stadt zu flüchten. Aber auch hier können sie nicht für immer bleiben: Der schwarze Mahlstrom, den Vox auslöst, um Harpyien, Kobolde und die Wächter der Nacht auszulöschen, hat zur Folge, dass sich die Bibliothekare und die Zivilbevölkerung Unterstadts zu einer Völkerwanderung in die Freien Täler im Dunkelwald gezwungen sehen.

Ursprünglich anstelle der vielen Akademien erbaut, um die Akademiker zu einen, dient der Turm seit der Vertreibung der Bibliothekare den „Wächtern der Nacht“ zum einen als Forschungsinstitut und zum anderen als Gefängnis. Er war bis zu seiner Zerstörung das größte Bauwerk des Klippenlandes. Der Sinn des Turms bestand darin, einen Blitz in die „Mitternachtsspitze“, den höchsten Punkt des Turms, zu leiten und so die Steinkrankheit zu heilen. Doch dazu kam es nie, da der Turm vom schwarzen Mahlstrom vernichtet wurde.

Als die Steinkrankheit den fliegenden Felsen von Sanktaphrax befiel, wurde dieser so stark geschädigt, dass ein großes Stück aus ihm herausbrach und den Norden Unterstadts unter sich begrub. Dabei entstand eine wilde, öde Landschaft aus Gesteinstrümmern, in der sich verschiedene Kreaturen angesiedelt haben. In den Schluchten leben viele Felsenteufel, blutrünstige Wesen, die von den Wächtern der Nacht zum Vollzug von mehreren Exekutionen gebraucht werden. Als Lebensspender dienen geborstene Wasserleitungen, die Quellen bilden. In Geröllstadt leben aber auch Menschen, die sich vor der Koboldarmee und den Wächtern der Nacht zu verbergen suchen: "Die Geister von Geröllstadt“. Sie werden im Lauf der Geschichte den Unterstädtern und den Bibliothekaren bei der Völkerwanderung noch von Nutzen sein.

Als Wald von Sanktaphrax wird das Holzgerüst bezeichnet, das benötigt wird, um den Felsen, auf dem der Turm der Nacht steht, zu stützen. Dort arbeiteten, bis der schwarze Mahlstrom ihn verschlang, viele Unterstädter, die von General Tytugg und seiner Koboldarmee versklavt wurden. Seit seiner Errichtung haben sich dort verschiedene Kreaturen des Dunkelwaldes angesiedelt. Der Zweck der vielen stützenden Pfähle liegt darin, dass der fliegende Felsen nicht den Erdboden berühren soll, da die Heilungschance der Steinkrankheit sonst laut der Wissenschaftler verfällt.

Die Modersümpfe sind ein wirklich trostloser Ort: Außer Sumpf und dem Klippenfluss, der durch das ganze Land fließt, gibt es hier nichts. Entstanden sind sie durch die Umweltverschmutzung, die von Unterstadt ausgeht. Durch die Abwässer zahlloser Haushalte und Gießereien hat sich die Landschaft in eine übel riechende, von der Sonne weiß gebleichte Schlickwüste verwandelt, die stellenweise bis an die Stadtmauern heranreicht. Bloß wenige Einsiedler bevölkern diesen Landesteil und verdienen sich das Geld damit, Passanten durch die Modersümpfe zu führen, denn die Modersümpfe sind gefährlich: Nicht nur die gefährlichen Sumpfwürger und andere schreckliche Tiere wohnen dort, es gibt auch Treibschlamm, der den Reisenden in den Sumpf zieht, und Springquellen, die wie aus dem Nichts aus dem Boden schießen.

Als die Steinkrankheit das Land befällt, gründen die ehemaligen „Himmelspiraten“ hier die „Armada der Toten“, eine Siedlung aus deren flugunfähig gewordenen Himmelspiratenschiffen. Doch die Steinkrankheit bringt noch mehr Veränderungen für den Landstrich: Die Harpyien, grausame und blutlüsterne Vogelweibchen, die ihre eigenen Männchen stets an einer Leine bei sich führen, errichten in Zusammenarbeit mit Vox Verlix die „Sumpfstraße“ und ermöglichen es so gegen hohe Zölle Handelskaufleuten und Reisenden auf einer befestigten Straße die Modersümpfe und den Dämmerwald zu passieren. Sie ist Ziel regelmäßiger Überfälle der Himmelspiraten.

Der Dämmerwald wäre ein ganz gewöhnlicher Wald, wäre da nicht seine seltsame Ausstrahlung. Diese Ausstrahlung führt bei vielen, die sich durch den Dämmerwald bewegen, zu einem Dämmerzustand, der schlechtestenfalls im Wahnsinn endet. Lediglich den Harpyienschwestern kann diese Ausstrahlung nichts anhaben, weshalb sie auch den Abschnitt der oben genannten Sumpfstraße durch den Dämmerwald hatten errichten können. Durch das natürliche Dämmerlicht wird hier Phraxstaub über Jahrhunderte hinweg gebildet.

Viele Figuren werden im Laufe der Erzählung dem Dämmerwald zum Opfer fallen: Sie werden sich dem Dämmerwald hingeben und dort einen ewigen Zustand zwischen Leben und Tod fristen. Denn im Dämmerwald kann niemand sterben, er lebt bis in alle Ewigkeit dort und besitzt er noch die geistige Voraussetzung und erreicht den Dunkelwald oder die Modersümpfe, dann stirbt er dort, da die Wirkung des Dämmerwaldes ihn am Leben erhalten hat.

Der Dunkelwald ist im Grund wesentlich harmloser als der Dämmerwald, da er nicht diese Ausstrahlung besitzt. Jedoch leben im Dunkelwald im Gegensatz zum Dämmerwald teils seltsame Geschöpfe, die gefährlich, aber auch freundlich sein können. Zu Beginn der Erzählung ist der Dunkelwald ein abgeschlagener Großteil des Landes, der lediglich von Koboldstämmen, Tieren und "niederen Waldbewohnern" bevölkert wird.Im dritten Band tritt auch der große Harpyen-Sklavenmarkt in Erscheinung, ein wichtiger Umschlagplatz für Sklaven, Tiere und Güter aller Art, der den Harpyien als Wohnort und Einnahmequelle dient und von ihnen kontrolliert wird. Trotz der Gefahr, selbst als Sklave zu enden, ist der Sklavenmarkt sehr beliebt. Mit Ausbruch der Steinkrankheit, dem Bau der Sumpfstraße und letztendlich der Völkerwanderung von Unterstadt in die Freien Täler wird der Dunkelwald immer belebter, jedoch wird es dank der Harpyien schwierig, ihn zu betreten, da sie am Ende der Sumpfstraße den großen Horst errichtet haben, das Nachfolgemodell des Sklavenmarktes. Händler dürfen den Dunkelwald nur bis dahin betreten.

Diese Maßnahme soll den Harpyien das Monopol auf alle aus dem Wald stammenden Waren und somit ihren Reichtum sichern. Der Dunkelwald hält sich durch einen zwar gewalttätigen, jedoch sehr stabilen Rhythmus von "Fressen und gefressen werden" im Gleichgewicht. Im Dunkelwald ist Twig unter einer Trollfamilie aufgewachsen.

Die Freien Täler sind eine Region im Dunkelwald, welche die Vierlinge (menschenähnliche Wesen wie Twig) und andere menschenähnliche Bewohner des Dunkelwaldes recht schnell nach dem Ausbruch der Steinkrankheit als Siedlungsfläche entdecken: Sie gründen Siedlungen, Neu-Unterstadt, die Seeakademie der Bibliothekare, in der Bibliotheksritter ausgebildet werden, und nach der Völkerwanderung, da sich fast alle Bewohner des Klippenlands in den Freien Tälern niedergelassen haben, wird auch die neue Bibliothek gegründet, die jedoch dem Angriff der vereinigten Koboldstämme zum Opfer fällt.

Die Nebelkante ist ein Ort am äußersten Rand des Klippenlandes. Sie ist – ähnlich wie die Steinernen Gärten – weder bewohnt (einzige Ausnahme: der furchtbare Dämon „Schleimschmeichler“ und die gefräßigen Klippenfurien, die alles angreifen und fressen, was sich an die schroffen Hänge der Nebelkante wagt), noch in irgendeiner Art und Weise bewachsen. Vor langer Zeit jedoch wurde an den felsigen, in den offenen Raum unterhalb der Klippe abfallenden Steilhängen der sogenannte "Klippenmarmor" geschürft, eine Art Edelstein, mit dem viele Akademien von Sanktaphrax verziert wurden. Leider hat der Klippenmarmor die Eigenschaft, Gleißer, die im Inneren des fliegenden Felsens leben und in großer Zahl Gefühle negativ beeinflussen können, anzuziehen, was dazu führte, dass im Wolkenkolleg, das jeden Zoll seiner Gebäudewände mit dem Stein verziert hatte, eines Abends alle Mitglieder der Schule aufeinander losgingen und sich in rasendem Zorn gegenseitig erschlugen. Daraufhin wurde der Klippenmarmor aus Sanktaphrax entfernt und die Klippensteinbrüche, wo er geschürft wurde, wurden geschlossen.

Die Klippenland-Chroniken kann man leicht in drei verschiedene Abschnitte einteilen, indem man die Chronik nach den jeweiligen Hauptpersonen aufgliedert:

Twig (eigentlich „Arborinus Verginix“) ist die Hauptperson in den Bänden 1 (Twig im Dunkelwald), 2 (Twig bei den Himmelspiraten) und 3 (Twig im Auge des Sturms); in Band 5 (Rook und Twig, der letzte Himmelspirat) spielt er eher eine Nebenrolle und taucht erst gegen Ende des Buches auf. Twig ist der Sohn des Himmelspiraten Quint(inius) Verginix, genannt Wolkenwolf, und Maris Pallitax, der Tochter des damaligen Allerhöchsten Akademikers von Sanktaphrax. Später in der Erzählung stellt sich heraus, dass Twig der Großvater von Rook ist.

Twigs Mutter setzt ihren Sohn schon kurz nach dessen Geburt im Dunkelwald aus; dort wächst Twig bei einer Waldtrollfamilie auf und stellt schon früh fest, dass er "anders" als die anderen Trollkinder ist. Beispielsweise funktioniert das "Namensritual" der Waldtrolle, bei dem die Jüngsten im Stamm ihren Namen zugeteilt bekommen, indem ihre Eltern mit dem Ritualmesser ein Stück Rinde von einem Baum im Wald abschneiden und ins Feuer werfen, wobei dann der Name des Kinds bestimmt wird, bei ihm nicht. Damit die berüchtigten Himmelspiraten ihn nicht wie andere Waldtrollkinder auf ihre Schiffe holen, schickt ihn seine Adoptivmutter Spelda zum Waldtroll Schnatterbark. Auf dem Weg dorthin kommt er vom Weg ab und gerät in unzählige Gefahren. Am Ende des Buchs übersteht er die hinterlistigen Intrigen des Schleimschmeichlers knapp und findet zu seiner wahren Bestimmung – die Klippenland-Chroniken 1, 2, 3 und zum Teil auch 5 erzählen seine Geschichte, die zu den Legenden des Klippenlandes gehört.

Quint (eigentlich "Quintinius Verginix" oder als Himmelspirat "Wolkenwolf") ist die Hauptperson im Band 4 (Twig - Fluch über Sanktaphrax),im Band 8 (Quint und die Eisritter) und im Band 9 (Quint und der Kampf der Himmelsgalleonen). Quint ist der Sohn des Himmelspiraten Orlis Verginix (alias „Windschakal“) und von Hirmina Verginix. Daraus ergibt sich, dass er der Vater von Twig und der Urgroßvater von Rook ist. Quint wird von seinem Vater Windschakal für ein Jahr in die Obhut von Windschakals Vertrautem Linius Pallitax, dem Allerhöchsten Akademiker von Sanktaphrax, gegeben. In Sanktaphrax und im Palast der Schatten, der Residenz des Allerhöchsten Akademikers, findet er viele Freunde und Verwandte. Zusammen mit der Tochter des Allerhöchsten Akademikers Maris Pallitax kommt er hinter das Geheimnis von deren Vater und setzt dabei unwissentlich den schrecklichen Dämonen „Schleimschmeichler“ frei, den er jedoch aus Sanktaphrax vertreiben kann. In Maris findet er nicht nur eine gute Freundin, sondern auch die Mutter seines Kindes – Twig.

Rook Waterbork ist die Hauptperson in den Bänden 5 (Rook und Twig, der letzte Himmelspirat), 6 (Rook und der schwarze Mahlstrom) und 7 (Rook in den Freien Tälern). Rook ist der Sohn von Schem und Keris Waterbork. Schem Waterbork ist der Sohn Rik und Noll Waterborks und der Neffe Tem Waterborks, eines Reisegefährten Twigs und Wolkenwolfs. Keris Waterbork (geb. Verginix) ist die Tochter Twigs.

Rook ist zu Beginn seines Auftretens in Band 5 ein einfacher Hilfsbibliothekar in der Großen Bibliothek, welche die Bibliothekare nach ihrer Vertreibung aus Sanktaphrax durch die Wächter der Nacht in der Kanalisation von Unterstadt führen. Überraschend wird er von der Gemeinschaft der Bibliothekare ausgewählt, um die weite Reise in die Freien Täler anzutreten. Dort soll er zusammen mit weiteren Auserwählten in der Seeakademie zum Bibliotheksritter ausgebildet werden. Von seinem Weg in die Freien Täler, seiner Ausbildung in der Seeakademie und schließlich dem Zusammentreffen mit seinem Großvater Twig, dem letzten Himmelspiraten, handelt Band 5 der Klippenland-Chroniken. Auch in den folgenden Bänden 6 und 7 spielt Rook eine bedeutende Rolle.

Linius Pallitax ist im 4 Twig-Band in Gefahr, welcher er sich nicht bewusst ist, und Quint rettet ihm einmal das Leben. Zwiesel, ein Diener im Palast der Schatten rettet den damals Allerhächsten Akademiker aus dem brennenden Palast, während Quint auf dessen Dach gegen den Schleimschmeichler kämpft.

Kaulquapp Pentephraxis wurde zufällig Twigs Gefährte. Er unterstützt ihn bei seinem Weg zum Held von Klippenland. Kaulquapp ist zu Beginn seines Auftretens ein Gehilfe im Alten Sanktaphrax. Er hat kaum Freunde, da sein Vater Ulbus, ein Ligabruder, zahlt, damit er in Sanktaphrax bleiben kann, was ihn bei den „echten“ Akademikern unbeliebt macht. Sein ganz persönlicher Feind ist der unfreundliche Wolkengucker-Geselle Vox Verlix. Twig, der vom Professor der Dunkelheit zum Hilfsprofessor des Lichts ernannt wurde, macht Kaulquapp zu seinem Gesellen, weil dieser ihm das Leben gerettet hat. Kaulquapp macht sich mit Twig auf die Suche nach dessen Besatzungsmitgliedern und hilft ihm beim Losmachen der Ankerkette Sanktaphrax’ um dem Muttersturm den Weg freizumachen. Dabei wird er der Allerhöchste Akademiker Neu-Sanktaphrax’, da ihm der Professor der Dunkelheit das Amtssiegel ebendiesens umgehängt hatte, um ihn in einem letzten verzweifelten Versuch am Losmachen der Ankerkette zu hindern. Doch er hat dieses Amt nicht lange inne, denn mit Hilfe der Wächter der Nacht reißt Vox das Amtssiegel und die Macht an sich. Während die Bibliothekare getötet oder vertrieben werden, wird Kaulquapp im Kerker des Turms gefangen gehalten. Nach seiner Befreiung aus dem Turm der Nacht wird er zum Allerhöchsten Akademiker der Großen Bibliothek ernannt.

Vox Verlix ist der Erzrivale von Kaulquapp, der ihn aus dem Amt drängt und von den Wächtern der Nacht einkerkern lässt. Vox Verlix trägt dazu bei, dass der Fliegende Felsen in die Hände der Wächter der Nacht fällt und die Bibliothekare in die Kanalisation flüchten müssen. Trotzdem hintergeht ihn der Oberste Wächter Orbix Xaxis, an dem er sich rächt, indem er den schwarzen Mahlstrom vorbereitet, der den Turm der Nacht verschlingt. Vox Verlix residiert nach dem Verrat Orbix Xaxis’ in einem prunkvollen Palast in Unterstadt, als wäre nichts gewesen. Doch irgendwann erkennt selbst er, dass er zum Feind sämtlicher Gruppierungen des Klippenlands geworden ist – der Wächter der Nacht, die ihn nach Unterstadt vertrieben haben, der Harpyien, die ihm seine „große Sumpfstraße“ weggenommen haben und der Kobolde, welche die Macht über Unterstadt an sich gerissen haben und ihn mit Hilfe von Attentätern zu töten versuchen. Er entwirft einen Plan, um sich an seinen Feinden zu rächen: durch eine riesige mit zwei zusammengemischt hochexplosiven Pulvern – es bedarf bloß eines Wassertropfens – gefüllte Kugel will er den „schwarzen Mahlstrom“ auslösen, was ihm gelingt und womit er alle seine Feinde auf einen Schlag vernichtet (Band 6 ,„Rook und der Schwarze Mahlstrom“).

Wumeru ist eine Banderbärin, die Rook im Dunkelwald auf seiner Forschungsreise trifft. Wumeru bringt Rook auch die Sprache der Banderbären, die nicht nur aus Worten (größtenteils „Wu“, „Wura“ und „Leg“), sondern auch aus Gesten besteht, bei und führt ihn unwillentlich an die große Versammlung aller Banderbären. Wumeru begleitet Rook auch auf seinem weiteren Lebensweg und steht ihm stets zur Seite. Durch Wumerus Auftreten in der Reihe wird gezeigt, dass sich hinter einer harten Schale oft ein weicher Kern verstecken kann, denn selbst die gewaltigen Banderbären mit riesigen Hauern, die weit aus ihrem Kiefer hervorragen, kümmern sich liebevoll um ihre Freunde.

Xanth Zirbelstock ist ein ehemaliger Spion der Wächter der Nacht, der Rook und seine Gefährten auf ihrer Reise durch das Klippenland nachspioniert und zu unterwandern versucht. Doch schnell erkennt er, dass sein Handeln nicht richtig ist, wechselt die Seiten, rettet Rook sogar das Leben und wird schließlich sein Freund. Diesen Sinneswandel können viele Bibliothekare nicht nachvollziehen und misstrauen Xanth weiterhin. Xanth war der Wärter des Allerhöchsten Akademikers Kaulquapp, als dieser im Turm der Nacht eingesperrt war. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist dieser jedoch einer der Ersten, die Xanths allmählichen Wandel zum Guten bewirken.

Felix und Rook kennen sich schon von klein auf. Felix ist der Sohn des Oberbibliothekars Fenbrus Lodd. Außerdem hat er eine Schwester namens Varis, die Rook auf einem Flug im Dunkelwald fand und später auch seine Fluglehrerin wird. Von Felix hat Rook seinen Säbel, mit dem er gegen Harpien und andere Geschöpfe kämpft. Felix ist immer guter Laune und führt die (Neu-)Unterstädter Geister an.

Die Eltern die Twig aufgezogen haben sind Waldtrolle und wohnen im Dunkelwald. Sie haben Twig vor langer Zeit in einem weißen Tuch eingewickelt am Fuß ihres Baumes gefunden und ihn von da an aufgezogen. Seine Mutter Spelda ist nicht seine leibliche Mutter. Sie ist trotzdem immer sehr hilfsbereit und liebt ihn über alles als wäre er ihr eigener Sohn. Sie umarmt ihn liebevoll und erzählt Twig Geschichten wie er aufgewachsen ist. Tuntum ist immer streng und hart zu Twig und schlägt ihn dabei manchmal. Er will ihn so aufziehen, dass Twig sich gegenüber anderen wehrt. Nebenbei arbeitet Tuntum als "Schwarzarbeiter".

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